Beginnen Sie mit einer kurzen Kamerakalibrierung: Linse finden, Augenhöhe prüfen, Licht ausbalancieren. Dann folgt eine halbe Minute, in der alle bewusst in die Linse lächeln, statt auf ihr eigenes Bild zu schauen. Das wirkt ungewöhnlich, aber es verstärkt gefühlte Nähe. Wer möchte, nutzt eine kleine Geste als Startsignal. Aus der Gewohnheit erwächst Verbindlichkeit, und Gesprächseinstiege klingen wärmer, weil nonverbale Hinweise eindeutig verfügbar sind.
Ein schneller Reim, reihum eingesprochen, prüft Mikrofone, Latenz und Aufmerksamkeit. Beispiel: Heute entscheiden wir schnell, klar, fair – mehr braucht’s nicht, doch bitte her! Lachen erlaubt, Wiederholung kurz. In dieser Minute fallen kratzige Leitungen auf, Headsets werden justiert, und Störquellen verschwinden, bevor es zählt. Gleichzeitig ist die Gruppe stimmlich anwesend, und der Übergang in Inhalte geschieht, ohne holprige Unterbrechungen mitten in der ersten wichtigen Erklärung.
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